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Arbeitstagung der Bewegungsstiftung

Gelungener Austausch zwischen Aktiven

140 Aktive aus sozialen Bewegungen sind vom 17. bis 19. Juni 2011 in Frankfurt auf der Tagung der Bewegungsstiftung zusammengekommen und haben dort über das Thema »Scheitern und Gelingen sozialer Bewegungen« diskutiert. Unter dem Menüpunkt Dokumentation finden Sie Videos, Fotos und Präsentationen von der Tagung. Hier noch einige Informationen zur Zielsetzung und zum Programm.

Scheitern und Gelingen

Wer die Welt verändern will, braucht einen langen Atem. Der Kniefall der Regierung vor den Energieriesen führt zu ungeahnt starken und kreativen Protesten einer wieder erstarkten Anti-Atom-Bewegung, die Laufzeiten werden trotzdem verlängert. Die Proteste gegen Stuttgart 21 haben einen Schlichtungsprozess erzwungen, die Neubau-Pläne müssen geändert werden. Die Vorratsdatenspeicherung muss eingeschränkt werden – doch ganz vom Tisch ist sie noch nicht. 

Ziel der Tagung 

Soziale Bewegungen erzielen immer wieder sichtbare Erfolge. Manchmal kommt es zu positiven Ergebnissen, die gar nicht beabsichtigt waren. Aber immer wieder schlagen Kampagnen auch fehl, obwohl alle Register gezogen wurden. Die Bewegungsstiftung und die Stiftung bridge haben in neun Jahren über 80 Kampagnen gefördert. Mit der Tagung wollen wir das Gespräch über Erfahrungen und Herangehensweisen eröffnen. Welche Instrumente funktionieren? Welche Themen  haben es leichter, gehört zu werden? Mit welchen Widrigkeiten haben alle zu kämpfen? Welche Tipps können wir einander geben? 

Teilnahme 

Die Tagung richtet sich an ehrenamtlich Aktive und hauptamtlich Beschäftigte in Initiativen, Gruppen und Organisationen, die über Erfahrungen aus mehrjähriger Bewegungsarbeit verfügen und in diesem Sinne „Profis“ sind. Wir laden diejenigen Aktiven ein, die wir kennen und bitten sie, weitere Personen anzusprechen. Wir erwarten ca. 120 Personen. 

Arbeitsweise 

Die Arbeitsweise sieht nur wenige Plena und zwei AG-Formate vor. Die Arbeitsgruppen der ersten AG-Phase am Samstagvormittag sind kürzer und sollen vor allem Wissen vermitteln und zu einem ersten Erfahrungsaustausch anregen. Ab Samstagnachmittag sind die Arbeitsgruppen länger. In ihnen stellen jeweils zwei oder drei ExpertInnen ihre Erfahrungen vor, zu denen es einen ausführlichen Austausch geben soll.